Geprüft auf Nadel und Faden – Ab nach draußen

Geprüft auf Nadel und Faden – Ab nach draußen

Das Gute an den regnerischen und kalten Tagen ist doch, dass man sich optimal auf die Sommer-Sonne-Garten-Saison vorbereiten kann. 😉 Und auch bei (tatsächlich schon vorhandenen) vereinzelten Sommertagen müsst ihr nicht direkt in Panik verfallen 😉 denn bei den Anleitungen habe ich wieder darauf geachtet, dass ihr alles mit relativ wenig Aufwand umsetzen könnt.

In diesem Bericht zeige ich euch, wie ihr eine super gemütliche Sonnenliege für den nächsten Baggerseebesuch oder eine Sitzgelegenheit für die nächste Grillparty nähen könnt. In den beiden anderen Mai-Berichten werdet ihr die passende Sommerdeko und etwas Leckeres und Leichtes zum Naschen für die (hoffentlich) 😉 noch kommenden warmen Tage finden. Außerdem habe ich wieder etwas neues ausprobiert – in diesem Monat habe ich einem alten Tablett mit Kreidefarben zu neuem (matten) Glanz verholfen – ihr dürft also ganz gespannt sein.

Los geht es also mit eurem neuen Sitzkissen. Alles was ihr für diese mega gemütliche Sitzgelegenheit braucht, ist ein großes Stück Stoff (je nach Kissenanzahl und Größe) und ein paar Kissen.

Ich habe fünf Kissen in Größe 80×40 von einem schwedischen Möbelhaus 😉 mitgenommen und passend dazu ein Stück Stoff im Stoffbruch 200×80 Zentimeter gewählt.

Als erstes zeichnet ihr euch hochkant die Maße eurer Kissen ein. In meinem Fall habe ich mir mit einer Stecknadel im Abstand von jeweils 40 Zentimetern eine Markierung gemacht.


Jetzt näht ihr euren Stoff rechts auf rechts an den beiden Seiten und an der langen Seite zu. Hier lasst ihr zwischen euren vorher gesteckten Markierungen immer eine Wendeöffnung frei, um später die Kissen einfüllen zu können, also auf keinen Fall komplett zunähen.

Falls ihr euch Zeit und Nerven sparen wollt, tut euch selber einen Gefallen und lasst die Wendeöffnung groß genug. Ich bin immer sehr (wahrscheinlich zu) optimistisch, was die Proportionen von Füllmaterial und noch zu schließender Öffnung betrifft. 😉

Wenn ihr damit fertig seid, wendet ihr das ganze wieder, legt die lange Seite waagerecht vor euch hin (ich brauche definitiv einen größeren Nähtisch) und näht eure Abschnitte, die ihr euch ja vorher eingezeichnet oder markiert habt, links auf links senkrecht zusammen.

Wenn ihr alles richtig gemacht habt, hat euer Stoffstück jetzt 5 Kammern mit jeweils einer Wendeöffnung. Falls nicht, solltet ihr euch mit eurem Nahttrenner bewaffnen und ein paar Korrekturen vornehmen. 😉

Zum Schluss könnt ihr noch die Kissen in den Bezug friemeln und die Wendeöffnung schließen – schon seid ihr fertig. Sieht doch super aus und ich sag euch, das ist auch super bequem 🙂

FAZIT: Kleiner Aufwand, große Wirkung. Diese super schicke und super bequeme Kissendecke wollen alle haben und am Baggersee werdet ihr viele neidische Blicke ernten. Einfach nur gemütlich für die Outdoor-Saison oder auch total toll für eine Kuscheldecke im Kinderzimmer.

MEIN PERSÖNLICHER TIPP: Wenn ihr noch ein bisschen Stoff übrig habt, näht euch doch einfach passend dazu ein paar Kissen – ihr habt bestimmt noch einige Stühle frei oder Platz auf der Decke bei der nächsten Grillparty.

Einen zusätzlichen Tipp zu der tollen Kissendecke, den ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte, habe ich noch im Internet entdeckt. Wenn ihr überlegt, welchen Stoff ihr euch kaufen sollt, kauft euch doch einfach einen Bettbezug mit passendem Kopfkissen. Hier habt ihr auf jeden Fall genug Stoff, viele Reste für zusätzliche Kissen und je nachdem welches Bettzeug ihr euch kauft müsst ihr keine Unsummen ausgeben.

Ach ja, mein blindes Vertrauen in die Größe der Kissen würde leider nicht belohnt 😉 so dass ich nachbessern musste. Näht am besten eure Kissenquadrate etwas kleiner als die Maße die angegeben sind. So eine Decke mit Kissenfüllung hinterher noch einmal unter die Nähmaschine zu bekommen, ist ganz schön mühselig… heute war „Im-Stehen-Näh-Premiere”, da auf dem Stuhl kein Platz mehr war für mich 😉

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