Geprüft auf Nadel und Faden – Kuschelige Weihnachtszeit

Geprüft auf Nadel und Faden – Kuschelige Weihnachtszeit

Oh du warme, oh du kuschelige Weihnachtszeit…

Ganz bald ist schon Weihnachten und vielleicht müsst ihr noch das ein oder andere Geschenk besorgen. Spart euch doch die Fahrt in die überfüllten Städte und zaubert zu Hause ein paar tolle Kleinigkeiten für eure Lieben. Der Vorteil hierbei liegt auf der Hand – ihr müsst euch nicht mit euren Einkaufstüten durch die Menschenmassen drängeln, falls es regnet oder kalt ist, macht euch das auch nichts aus und (das wahrscheinlich überzeugendste Argument) ihr könnt dabei eine leckere Tasse Glühwein und Feenspitzen genießen, aber dazu am Schluss mehr. 🙂

Ich verschenke dieses Jahr unter anderem ein selbstgenähtes Dinkelkissen und das passende Kuschelkissen zum Wohlfühlen in der winterlichen Jahreszeit (und natürlich auch darüber hinaus). Das schöne bei diesem Geschenk – ihr könnt jede Form nähen, die euch oder dem Beschenkten gefällt, z.B. ein Herz, ein Schiffchen oder ein Teddybär.

Zunächst sucht ihr im Internet nach einer Vorlage. Die ganz Kreativen unter euch können natürlich selber etwas zeichnen und für die ganz Pragmatischen – ja, ein Körnerkissen kann man natürlich auch ganz einfach quadratisch nähen. 😉 Ich habe mich für eine Kuschelwolke entschieden. Die Vorlage für das Wolkekissen findet ihr in dieser PDF-Datei. Das Dinkelkissen habe ich mit dieser Vorlage einfach ein bisschen kleiner gezeichnet.

Eure Vorlagen zeichnet ihr doppelt (und spiegelverkehrt) auf euren gewählten Stoff auf und schneidet alles aus.

Stefanie-Weihnachtszeit-Bild 1

Wenn ihr noch Verzierungen bzw. Applikationen auf dem Stoff anbringen möchtet, wäre jetzt der beste Zeitpunkt. Ich habe mich für ein kleines Herz entschieden, welches ich jeweils aus dem gleichen Stoff wie die Rückseite gewählt habe.

Stefanie Weihnachtszeit-Bild2

Nun näht ihr die beiden Seiten rechts auf rechts mit einer Wendeöffnung zusammen. Die große Kuschelwolke füllt ihr mit Watte, das kleine Körnerkissen mit Dinkel. Um die Dinkelkörner besser einfüllen zu können, hilft ein kleiner Trichter, den ihr euch (falls ihr keinen zur Hand habt) super schnell aus einem gerollten Stück Papier „basteln” könnt.

Stefanie-Weihnachtszeit-Bild3

Nur noch die Wendeöffnung schließen, ab in die Mikrowelle und wohl fühlen 🙂

Achtet beim Erhitzen darauf, dass ihr die Temperatur langsam steigert. Lieber ein paar mal einige Sekunden als direkt ein paar Minuten. Wenn ihr ein großes Dinkelkissen nähen wollt, unterteilt euer Kissen in einzelne Bereiche, da es für die Körner besser ist, wenn diese nicht alle auf einem Haufen erhitzt werden.

Mein persönlicher Tipp: Ich nähe immer noch ein extra Säckchen für die Dinkelkörner, wenn ich andere Stoffe als Baumwolle benutze. So kann ich den Inhalt besser in die Mikrowelle und die Hülle besser in die Waschmaschine stecken. Hierfür einfach im ersten Durchgang das Säckchen nähen und im zweiten Durchgang die Rückseite der Wolke halbieren. Vorher an beiden Hälften eine Nahtzugabe „dazurechnen”, die Schnittkanten versäubern und dann wieder rechts auf Rechts mit dem Vorderteil zusammennähen.

Stefanie Weihnachtszeit-Bild4

Lasst die beiden Stoffstücke am besten ein bisschen überlappen oder bringt noch einen Druckknopf an, damit das Dinkelkissen nicht rausfallen kann.

Fazit: Diese Geschenkidee ist nicht nur zu Weihnachten eine gute Idee, sondern zaubert auch das ganze Jahr Wohlfühlatmosphäre, wenn der Bauch mal wieder zwickt oder man einfach ein bisschen Wärme braucht.

Stefanie Weihnachtszeit-Bild5

Und zum Schluss noch mein extra Tipp zur Weihnachtszeit. 🙂 Backt euch doch mal ein paar Feenspitzen. Hier geht es zur Anleitung…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.