Come Together – Free & Open Source Software: Jan von der FOSS-AG im Gespräch (Aufz. v. 08.11.2018)

Come Together – Free & Open Source Software: Jan von der FOSS-AG im Gespräch (Aufz. v. 08.11.2018)

Die Studierenden unterstützen als FOSS-AG bei der digitalen Selbstbestimmung

Die Informatikstudenten Jan, Kyra & Alex legen viel Wert darauf, das Thema der Digital Awareness möglichst vielen Menschen bzw. Kindern näher zu bringen.

Freie Software soll dem Nutzer einerseits die Möglichkeit geben, das Programm zu kopieren und beliebig weiterzugeben, und andererseits die Freiheit geben, das Programm abzuändern, damit der Nutzer das Programm beherrscht und nicht das Programm den Nutzer! In Anbetracht der Übermacht von Microsoft, Google und Co. ein wichtiger Ansatz, um die Machtverhältnisse bei der zunehmenden Digitalisierung unserer Gesellschaften etwas auszugleichen.

Jan hat mit zwei weiteren Kommilitonen die FOSS AG im Fachbereich Informatik an der TU-Dortmund gegründet und informiert auf wöchentlichen Treffen über Linux und die Möglichkeiten, die es bietet. Dort starten dann Installationspartys und Vorträge zum Thema „Open Source Software”.

Die hohe Brisanz von digitaler Freiheit beschäftigt zur Zeit unsere Gesellschaft und lässt auch Philosophen wie Richard David Precht nicht los, wie man in seinem neuesten Buch „Jäger, Hirten, Kritiker” lesen kann. Er beschreibt in seinem Buch, „wie Technik und vernetzte Computer, deren Zahl unser menschliches Vorstellungsvermögen übersteigt, gerade unsere Lebensverhältnisse umwälzen und von unseren Daten ernährt werden”. Weiterhin bezeichnet er die ungebremste Digitalisierung als „größten, flächendeckenden und kulturübergreifenden Anschlag auf die Freiheit des Individualismus in der Moderne”. Ist es wirklich so düster? Oder sollten wir die Digitalisierung als Chance begreifen, wie die Studierenden diese verstehen?

Raspberry Pi – der Einplatinencomputer

Wir werden uns mit der Frage beschäftigen, ob die Zukunft unserer Privatsphäre auf dem Spiel steht und wie wichtig es ist Menschen/Kinder für dieses Thema zu sensibilisieren. Praktisch machen das die drei mit in dem Projekt „Raspberry Pi Schulprojekt”. Sie gehen direkt in die Schule und stellen günstige Alternativen, wie das kreditkartengroße Computersystem „Raspberry Pi” (englisch) vor. Mit Hilfe dieses Einplatinencomputers arbeiten sie mit den Kindern und Jugendlichen gemeinsam an verschiedenen Projekten, beispielsweise am beliebten Computerspiel „Minecraft”. Die Studierenden wecken Interesse am Programmieren und „Selbst-Gestalten” von Spielen. Der Pi wurde in England entwickelt, um Anreize zum Experimentieren zu geben. Wie das in den Workshops umgesetzt wird, ist auch Thema unseres Gesprächs. Ursprünglich wurde er für technikbegeisterte junge Menschen konzipiert und eignet sich besonders gut durch die aufs Nötigste reduzierte Ausstattung und das fehlende Gehäuse, um die Hardware-Strukturen eines Rechners sowie das Programmieren zu erlernen.

Zeit an der Gesamtschule Scharnhorst.
Zeit an der Gesamtschule Scharnhorst.
Mit der SchnupperUni.
Die Vorbereitungsphase mit Raspberry Computer.

 

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